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Und wie geht es dann mit dem
Café weiter ? |
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Sicherlich fragt Ihr Euch jetzt: Das kann
doch nicht alles gewesen sein?! Im Grunde genommen ist es das auch nicht, aber
bis zu dem Kaffee auf Eurem Frühstückstisch übernehmen meist
andere das Geschäft. Der weltgrößte Kaffee-Exporteur ist Deutschland!
In Nicaragua und allen anderen Kaffee produzierenden Ländern wird meist
nur der Rohkaffee verkauft, aber nicht weiterverarbeitet. Das eigentliche Geschäft
mit dem Kaffee machen dann die so genannten zivilisierten Länder. Sie
rösten, mischen, mahlen und verpacken den Kaffee schön und bieten
ihn zu einem Preis an, der mich immer wieder zu der Erkenntnis kommen lässt,
dass sich ehrliche Arbeit nicht lohnt.. |
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Wer aber dennoch wissen will, wie
es mit dem Kaffee weitergeht, dem sei noch folgendes erzählt: Der Kaffee
wird auf riesigen Freiflächen getrocknet, bis er zur Weiterverarbeitung
geeignet ist. Er besitzt immer noch eine feine zarte silberne Haut, die in
einem weiteren Schälvorgang entfernt wird und anschließend wird
er je nach Geschmack und Qualitätsgrad geröstet und gemahlen. Übrigens
muß an dieser Stelle aber auch gesagt werden, dass sich seit einiger
Zeit ein paar kleine Unternehmen in Nicaragua mit dem Rösten und Verkauf
des fertigen Produkts befassen. |
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Der normale Verbraucher auf dem Land,
röstet die minderwertigen Kaffeebohnen nach alter Tradition auf dem comal*, zerreibt sie dann und in kochendem Wasser
wird das Kaffeepulver aufgekocht. Der Kaffee setzt sich und das schwarze Gesöff
wird mit viel Zucker möglichst heiß getrunken. |
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